Allerheiligen

„Nimm dich nicht so wichtig.“
Vielleicht ist das der wichtigste Wegweiser zu Heiligkeit. Der Heilige Papst Johannes XXIII. hat sich das selbst gesagt. Und es ist auch für uns ein guter Tipp. Manchmal nehmen wir uns schon zu wichtig. Wie‘s uns geht und was wir wollen. Aber am wichtigsten ist Gott. Wenn’s nach ihm geht, geht‘s uns gut. Dein Wille geschehe!
 


Was wir gewinnen, wenn wir Gott wichtiger nehmen als uns selbst: Vertrauen, das über unsere Kräfte geht. Gottvertrauen. „Wer glaubt, zittert nicht“, höre ich Johannes XXIII. Und es stimmt. Der Heilige Papst Johannes-Paul II war in den letzten Jahren von Parkinson gezeichnet. Äußerlich hat er mehr als gezittert, es hat ihn buchstäblich geschüttelt. Aber innerlich war er ganz ruhig. „Ich bin froh, seid ihr es auch!“, rief er der Welt am Ende seines Lebens mit gebrochener Stimme, aber in großer Zuversicht zu. Glücklich, wenn wir das auch einmal sagen können, wenn der Tod kommt. Und dann seine letzten Worte, sechs Stunden vor seinem Tod: „Lasst mich in das Haus des Vaters gehen." Da wollte einer endlich heim...
Johannes XXIII, Johannes-Paul II, Mutter Teresa oder Pater Pio gehören zu Heiligen, die viele von uns noch erlebt haben. Heilige sind nicht was von gestern. Heilige gibt‘s auch heute. Heilige gibt es immer wieder. Und wir brauchen sie auch zu allen Zeiten.

 

Zur Predigt von Pfr. Dr. Ulrich Lindl, bitte hier klicken.


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von Pfarrer Lindl auf Radio Horeb zum Download

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