Familienkreuzweg

Es begann am Volksaltar in der Kirche. Eine Schar Kinder hatten sich mit den Erstkommunionmüttern und der Pfarrei St. Sebastian am Karfreitag zum Kreuzweg eingefunden. Zwei große Ministranten führten mit Leuchtern die Kinder und Erwachsene erlebbar durch 14 Stationen des Leidensweges Jesus.


Bei der ersten Station ging es um die Angst die Jesus im Garten Gethsemane erlitten hat. Kinder erzählten von Ihrer Angst. Angst vor der Finsternis, Angst allein gelassen zu sein. Angst fühlt sich an als wenn man einen Knoten im Hals hat. Der dramatische Akt der Gefangennahme und Geißelung Jesus war auf der nächsten Station erlebbar. Oft ist der Mensch unfähig zu handeln er kommt sich wie gefesselt vor. Mit ernsthaften Eifer fesselte man sich gegenseitig die Hände zusammen. Wie befreiend wenn jemand meine Fesseln löst. Fesseln können nicht schaden wenn man sie ans Kreuz bindet.
Der Kreuzweg schloss ab mit dem Bericht über das Leid der Mutter Jesu und der Blick auf den Ostermorgen. Wie sehr der Familienkreuzweg von der Hoffnung des Glaubens bestimmt war verdeutlichten die gemeinsam gesprochenen Liedstrophen.
 

Kleine Prozession zu den Stationen

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