Das Wort für die Woche

Wie komme ich eingentlich in den Himmel...

Eine Frage, die uns im Alltag nicht immer umtreibt. Da gibt es ja so vieles, was uns beschäftigt. Meist sind es nur Kleinigkeiten… Aber der Sonntag ist schon eine Gelegenheit, sich einmal dieser Frage zu stellen. Jesus stellt sie heute selbst in den Raum und gibt –wie so oft in einem Gleichnis- eine Antwort: „Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Mann der auf Reisen ging…“ (Mt 25, 14). Das erinnert gewiss an die Himmelfahrt Jesu, jene eigentliche Weltreise, die ja hoffentlich auch bei uns einmal ansteht.. Aber wie bereitet man sich darauf am besten vor…? Vor seinem Abschied hat Jesus angekündigt, dass er am Ende wiederkommt. Und in der Zwischenzeit einige Hinweise gegeben, worum es den Seinen gehen muss…
 


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Allerheiligen - Ein Fest für die Zukunft

„Nimm dich nicht so wichtig.“
Vielleicht ist das der wichtigste Wegweiser zu Heiligkeit. Der Heilige Papst Johannes XXIII. hat sich das selbst gesagt. Und es ist auch für uns ein guter Tipp. Manchmal nehmen wir uns schon zu wichtig. Wie‘s uns geht und was wir wollen. Aber am wichtigsten ist Gott. Wenn’s nach ihm geht, geht‘s uns gut. Dein Wille geschehe!

 


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Einstellungssache

Knapp 1200 Fragen sind es, die man büffeln muss, wenn man sich auf die theoretische Führerscheinprüfung vorbereitet. Das ist eine ganze Menge. Worauf es aber eigentlich ankommt, lässt sich vielleicht schon in zwei Worten beschreiben: vorausschauend und angepasst fahren. Und das Ziel am Ende? Möglichst unfallfrei ankommen.

 

Gedanken zum Evangelium am 30. Sonntag im Jahreskreis (Mt 22,34-40)
von Pfarrer Ulrich Lindl
 


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Armes Afrika

Armes Afrika?
Natürlich könnte ich jetzt so anfangen, und Burkina Faso gäbe einiges her für einen allseits ver-trauten Mitleidseffekt, an den wir uns aber nie gewöhnen dürfen. Das Internationale Katholische Hilfswerk „missio“ hat Burkina Faso, in diesem Jahr zum Beispielland für den Monat der Weltmission ausgewählt, der deutschlandweit am 22. Oktober seinen Abschluss in Landsberg am Lech im Bistum Augsburg findet.
 


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Erntedank

Wer denkt, der dankt. Am Erntedanksonntag werden wir wieder einmal aufmerksam gemacht für die Vielfalt der Schöpfung, den Reichtum der Ernte und den umsichtigen Einsatz der Menschen, die in Landwirtschaft, Gartenbau und Wald so sorgsam mit unserer Heimaterde umgehen.


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Die Wahrheit in Liebe sagen

„Das hast du wirklich gut gemacht! Das war echt stark!“
Wer so was zu hören bekommt, dem geht´s gleich ganz anders. Und auch viel besser.
Ich kenne Menschen, die gern loben. Menschen, die voll des Lobes sind. Solche Menschen tun wirklich was Gutes. Denn Lob tut ganz einfach gut, baut auf, bestärkt. Und Stärken stärken. Ich hoffe, wir kennen unsere Stärken. Und die Stärken anderer. Freuen wir uns darüber und loben wir.
 


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Wer ist eigentlich Jesus

Jesus Christus werden wir wohl alle automatisch fast automatisch ergänzen… der Sohn Gottes. Das geht uns wie selbstverständlich von den Lippen. Aber wie unglaublich diese Antwort eigentlich ist, werden wir am besten verstehen, wenn wir die Zeit knapp 2000 Jahre zurück drehen und uns mit den Jüngern nach Caesara Philippi begeben, uns an in Banjas an eine der drei Jordanquellen stellen. Dort wurde einst Baal und dann in griechischer Zeit der Gott Pan verehrt. Kein frommer, eher ein heidnischer Ort also. Die Jünger sind mit Jesus dort. Sie sind mit ihm tagtäglich unterwegs. Erleben Jesus also live - mitten im Alltag. Und auf einmal stellt er sie vor die Frage: „Für wen halten die Leute den Menschensohn?“ Jesus will es wissen.


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Mariae Himmelfahrt

Mariae Himmelfahrt. Ein Hochfest des Glaubens. Was fangen wir damit an?
Heute Morgen wurde das Thema natürlich auch im Radio aufgegriffen. Kurz nach acht in b5 aktuell. Und es ging dabei vor allem ums –Sie ahnen es!- Geschäft. Schließlich ist Mariae Himmelfahr nur in den mehrheitlich katholischen Städten und Gemeinden gesetzlicher Feiertag, in den andern nicht. Die einen haben einen Tag zum Shoppen und kaufen ein, und die anderen haben einen Shop zum Einkaufen. Und alle sind´s zufrieden. Eine klassische „Win-Win“ Situation. Aber ist das wirklich alles? Fällt uns heute wirklich nicht mehr ein zu einem Fest, das Christen seit über 1500 Jahren feiern?
 


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Ein Wunsch frei

Salomo bittet um ein hörendes Herz
Sind Sie wunschlos glücklich? Oder haben Sie den ein oder anderen Wunsch
noch offen? Wenn ich Euch (Kinder) frage, dann bekomme ich ganz
bestimmt nicht nur einen Wunsch zu hören, sondern einen ganzen
Wunschzettel.
Was aber steht ganz oben auf unseren Wunschzetteln? Wenn man Umfragen
liest, dann ist alles klar: beruflicher Erfolg, Wohlstand und ein Zweiturlaub,
Gesundheit...


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Schatzsucher

Schatzsuche, das ist eine ganz schön spannende Sache. Vielleicht denken Sie jetzt gleich an den großen Goldrausch im Wilden Westen. Vielleicht aber an die vielen kleinen Schatzsucher, wie sie sich heutzutage in auffallend vielen Flohmärkten finden lassen. Vielleicht gehören aber Sie selbst zu den Glücklichen, die schon einmal einen Schatz gefunden haben…


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Was bleibt eigentlich hängen?

Was bleibt am Ende eigentlich hängen, was geht auf und wächst? Was wird am Ende draus? Das fragen sich wahrscheinlich Mathe-, Latein- und Musiklehrer… Was bleibt eigentlich übrig von dem, was ich versucht habe beizubringen? Das fragt sich auch der Pfarrer nach der Taufe und Erstkommunion (von der Firmung ganz zu schweigen…).


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Die Leibspeise der Seele

Sich nach Gottes Wort ausrichten, belastet nicht. Das befreit und gibt Kraft. Jesus verspricht: „Mein Joch drückt nicht, meine Last ist leicht.“ Damit ist nicht das Joch gemeint, das man einem Lasttier auferlegt. Mit Joch ist der Wille Gottes gemeint, der uns Kraft zum Guten gibt.


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Und statt Oder...

Gedanken zu Fronleichnam von Pfarrer Ulrich Lindl
Wir Menschen machen gern gewisse Unterschiede. Schwarz und weiß, links und rechts, arm und reich, jung und alt, In- und Ausländer. Warum eigentlich? Nun ja, das macht die Sache eben übersichtlicher. Man teilt ein und bekommt schnell einen Überblick über das Ganze einer Welt, die ja nicht eben einfacher zu werden scheint. Und stimmt: Unterscheide gibt es wirklich. Nur was wir daraus machen, davon hängt vieles ab. Ob wir ein „oder“ dazwischen setzen oder vielleicht doch lieber mit einem „und“ verbinden..., davon hängt am Ende viel ab.
Ich bin ein Freund „und“. Warum? Weil es wunderbar verbindet. Und was uns verbindet, das hält uns auch zusammen. Und was bräuchte unsere Gesellschaft, was bräuchte die Menschheit mehr, als mehr Verbindendes, mehr Zusammenhalt.
 


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Was anfangen mit Pfingsten?

Fragen Sie Menschen woran sie an Pfingsten denken, und sie werden antworten: an Tauben. (Wenn sie nicht gleich vom Urlaub reden.) Viel besser eignen würde sich da schon ein Feuervogel. Der ansteckt, entflammt, richtig Wind macht, damit sich das Feuer ja rasch ausbreitet und es richtig schön brennt. Das war auch ganz der Wunsch Jesu: „Ich bin gekommen, um Feuer auf die Erde zu werfen. Wie froh wäre ich, es würde schon brennen!“ (Lk. 12, 49) Vielleicht ist das auch die Ursache, dass Pfingsten so verkannt wird, dass Pfingsten so harmlos geworden ist, allenfalls ein laues Lüftchen. Aber kein Sturm aufbrechender Begeisterung. Wir brauchen mehr Feuer!


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Wenn der Vater mit dem Sohne…

„Wenn der Vater mit dem Sohne…“ – und man darf gespannt sein, was dabei herauskommt. Zumindest klingt es nach etwas anderem als „Mutter und Kind“. Mama ist eben nicht Papa und der Papa ist nicht die Mama. Das wissen Kinder ganz genau. Mit welchen Anliegen sind wir als Kinder zuerst zur Mama gegangen und wann haben wir unseren Vater gebraucht?
Dass Vater und Mutter nicht dasselbe sind, spürt man auch daran, wie beide feiern…
 


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Haben oder sein?

Haben oder sein? Das ist hier die Frage.
Aber was ist wichtiger: Haben oder Sein? Eine Antwort kennen wir wohl alle: „Haste was, dann bist de was.“ Aber ist das wirklich richtig? Wenn man diesen Gedanken zu Ende denkt, bedeutet das doch: Wer nix hat, hat aufgehört zu sein. Und wirklich: Armut versteckt sich oft. Menschen, die wenig haben, können bei vielem nicht mehr mithalten, mitmachen. Bleiben außen vor… aber sind doch da!
 


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Ein Navi fürs Leben?

Haben Sie auch so ein Auto, das sich immer irgendwie meldet… Nicht angeschnallt, Handbremse angezogen, vorn und hinten zu nah dran. Irgendwie klingelt und tutet immer irgendwas an Bord. Und dann noch diese Stimme. Nach der Ampel links, dann die zweite rechts… Bitte wenden … Zugegeben, das Navi hat einen Vorteil: es sichert und leitet selbst durch das Straßendickicht einer Großstadt.

 


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Nach Ostern? - Ostern noch!

Gedanken zum Evangelium am 3. Sonntag der Osterzeit von Pfarrer Ulrich Lindl

Hierzulande hat man sich an Ostern gewöhnt wie an den Weihnachtsmann, beides hat für viele viel mit Urlaub zu tun, aber nur noch wenig mit dem Glauben. Aber genau darum geht´s doch. Dass wir an Ostern glauben. An die Auferstehung, ans Leben, das ans Überleben nach dem Tod. Freilich, wenn das so einfach wäre…! Aber einfach war Ostern noch nie.
 


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Wer mir wirklich wichtig ist

Wer oder was ist mir wirklich wichtig?
Eine wichtige Frage. Es kann leicht geschehen, dass sich ein Mensch im vielen Allerlei verliert. Was ist eigentlich wichtig? Eine Frage, die dem Menschen Konzentration auf das Wesentliche abverlangt. Aber jede Anstrengung lohnt sich. Denn gute Ant-worten auf die Frage sind Schlüssel zum Glück.
 


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Jeder ist sich selbst der Nächste

Stimmt´s oder stimmt´s nicht? Eigentlich sollte mir keiner näher stehen als ich mir selbst. Fangen wir also beim Thema Achtsamkeit bei uns selber an. Nichts liegt näher. Nichts liegt aber oft auch ferner.
Man ist für gewöhnlich recht schnell bei der Hand, andere zu beurteilen. Da sieht man ja sofort, was los ist... Aber wann schau ich eigentlich mal auf mich selbst? Man kann sich ruhig mal ehrlich in die Augen schauen. Wie geht´s Dir denn? Man kann sich selber spüren… wie fühlst Du Dich in Deiner Haut?
Achtsamkeit ist eine Kunst, die zum richtigen Maß verhilft. Maßvoll leben. Das ist keine Einschränkung. Die Betonung lege man getrost auf maßvoll. Das Wort maßleer gibt es bekanntlich gar nicht. Und das ist auch gut so! Was ist das rechte Maß? Was ist zu viel, was ist zu wenig?
 


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Alles klar?

Wer möchte nicht einmal für einen kleinen Augenblick die Verheißung Gottes schauen, die wir Himmel nennen. Wahrscheinlich würden auch wir sofort "Hütten bauen" und nicht wieder in die alltägliche Tretmühle zurückkehren wollen. Aber der Weg zur Herrlichkeit Gottes führt durch das Kreuz -für Jesus und für uns. Jeder Glücksmoment im Leben ist wie ein helles Licht, das uns an Gottes Verheißungen erinnern will. solche Momente können wir nicht festhalten, aber im Herzen bewahren.


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Es geht auch anders...!

„Auge um Auge, Zahn um Zahn.“ Na klar! Mit gleicher Münze wird heimgezahlt. Das ist nur recht und billig. Und wenn mich einer auf die rechte Wange schlägt, dann schlag ich selbstverständlich gleich zurück.
Wenn mir einer das Hemd wegnehmen will, dann geb´ ich´s natürlich nicht her, sondern kämpfe um mein Recht; wenn´s sein muss bis zur letzten Instanz. Und im Übrigen lasse ich mich zu gar nichts zwingen. Soweit käm´s noch…!
So denkt der Mensch… und alles bleibt beim Alten.
 


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Ihr seid das Salz der Erde

…sagt Jesus seiner noch ganz kleinen Jüngergemeinde. Nicht: Ihr seid das Salz im See Genezareth oder das Licht für Jerusalem. Nein, Jesus geht es um die ganze der Welt- um alle Menschen.
Da ist es gut zu wissen: Es braucht nur wenig Salz um den Geschmack im Leben zu verändern. Und bereits wenig Licht kann eine ganze Dunkelheit durchbrechen. Das hat der kleinen Herde am Anfang wohl Mut gemacht. Denn die Wenigen haben am Ende unglaublich viel bewirkt. Aber sie mussten erst selbst „gesalzen“ werden. Geschmack finden. Die Botschaft vom Reich Gottes musste sie erst packen und begeistern. Und das Licht Jesu, der von sich selbst sagt: „Ich bin das Licht der Welt, wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis umhergehen!“ (Joh 8,12) musste ihnen erst selbst einleuchten, damit sie ausstrahlen konnten.
 


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Herzlichen Glückwunsch!

Herzlichen Glückwunsch!

Glückwünsche gelten Menschen, die Grund zum Feiern haben. Gratuliere! Glückwunsch! Geburtstage sind einen Glückwunsch wert. Und Erfolge auch. Glückwunsch zum Examen. Glückwunsch zum Führerschein, Glückwunsch zur Beförderung. Wem haben Sie zuletzt gratuliert und wozu?


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Jesus wirkt

„Mei, schön hat er wieder gepredigt!“
Aber was hat er eigentlich gesagt?
Und vor allem, was hat die Predigt am Ende bewirkt?

Am wenigsten wichtig ist, ob der Pfarrer schön predigt.
Wichtiger ist, was er zu sagen hat und wen er verkündet.
Am wichtigsten aber ist, was am Ende bleibt und wirklich wirkt.
 


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Das himmlische Geheimnis

Kann man sich die Liebe vorstellen?
Ich möchte mit Ihnen einen Versuch machen:
Stellen sie sich doch mal die wahre Liebe vor.
Sie meinen, das ist doch eine etwas indiskrete Frage zu Beginn einer Predigt?
Keine Angst, ich komme jetzt nicht mit dem Mikrophon zu Ihnen. Aber diese Frage würde
mich schon mal interessieren: „Wie stellen sie sich die wahre Liebe vor?“


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Jesus unser Vorbeter

Wer hat mir eigentlich das Beten beigebracht?
Welches Gebet war das erste Gebet meines Lebens?
Was ist mein Lieblingsgebet?
Wie bete ich eigentlich? Und wie betest Du?
Und wie hat Jesus eigentlich gebetet?


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Wer nicht wirbt der stirbt...

… ein Slogan aus der Werbewirtschaft. Und der scheint zu funktionieren. Die Werbewirtschaft lebt ganz gut davon. Aber ist dieser Grundsatz aus der Werbewirtschaft auch für die Kirche ratsam? Werbung – aber wie? Hierzulande fehlt es an Nachwuchs in kirchlichen Berufen und das an allen Ecken und Enden. Wirkt Werbung Wunder? Ein Slogan wurde da in einer deutschen Diözese auf den Weg gebracht der auf´s Erste vielversprechend klingt, aber auch nachdenklich machen sollte:


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Keine Berührungsängste!

Die Geschichte kennen wir. Aber wann haben wir das Evangelium zuletzt selbst erlebt? Da muss ja nicht unbedingt einer gleich unter die Räuber gefallen sein…
Natürlich gibt es viele „gute“ Gründe, nicht zu helfen: Ich habe keine Zeit. Ich bin nicht der Richtige. Da gibt´s doch professionelle Einsatz- und Hilfskräfte. Und überhaupt: was geht das mich an?
 


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Der Mann heißt Bell, Gordon Bell

Ein ganzes Leben festhalten
Mr. Bell hat einen Hang zum Computer. Schon vor einem halben Jahrhundert hat sein Erfindergeist schon Großrechner entwickelt, damals freilich noch so groß wie ein Kühlschrank. Heute passt sein digitales Archiv auf einen kleinen Handychip. Dabei hat er schon viel gespeichert, seit er vor einigen Jahren mit seinen Aufzeichnungen begann: 100.000 E-Mails und ebenso viele Webseiten, 15.000 Word- und pdf-Dateien und 60.000 Fotos -und täglich kommen rund 1000 Bilder dazu. Und das alles einig und allein: über sich! Kein Mensch ist in der digitalen Selbstüberwachung bislang so weit gegangen wie er. Und Microsoft, das ja einen gewisse Neigung zur „Dokumentation“ hat, war hellauf begeistert und hat dem Projekt gleich einen Namen gegeben: „MyLifeBits“.
 


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Liebe und Zährtlichkeit

Das Geheimnis der Nähe
Berater und Beratung. Für so ziemlich alles gibt es Beratungsangebote. Bis hinein in die persönlichsten Lebensbereiche. Möglichst sachlich, fachlich und professionell. Woran liegt dieser immer weiter gehende Bedarf an Beratung? Etwa daran, dass uns eines immer mehr abhandengekommen ist: die herzliche Zuwendung von Mensch zu Mensch.
 


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Der Ablass – zweckentfremdet und missbraucht

Der Kürbis hat ein Problem und der Ablass auch…
Erklären Sie einem anderen mal einen Kürbis… Sie werden jetzt kaum nach einem Messer suchen und nach einer Kerze. Den Kürbis dann aushöhlen bis nichts mehr drin ist, die Kerze entzünden, sie in die hohle Frucht hineinstellen und daraufhin mit dem Kürbis und dem Menschen, dem sie den Sinn und Zweck des Kürbis erklären wollten, zur nächsten Haustür gehen, klingeln und durch lautes Rufen von „Süßes oder Saures!!!“ aufdringlich werden. Das werden Sie bitte nicht tun! Denn es ist ja nicht Halloween ; )
Und ganz nebenbei erklärt das ja auch ganz und gar nicht, Gott im Sinn hatte, als er den Kürbis erschuf. Sagen sie lieber, dass man den Kürbis zubereiten kann als Gemüse als Kürbissuppe und der Kürbis gut schmecken kann. Ein gutes Lebensmittel aus Gottes Garten.
 


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Fronleichnam

Viel drumrum, aber was steckt dahinter?
Was ist Fronleichnam eigentlich, was will das Fest? Am Vorabend hörte ich einmal eine in einer Allgäuer Wirtschaft die Wirtin sagen: „Am Donnerstag ist Feiertag, aber was wir da feiern weiß ich nicht, dann feiern wir halt.“ So geht es immer mehr christlichen Festen. Der Rahmen stimmt (noch), aber was ist mit dem Inhalt? Was steckt dahinter, was ist in der Mitte drin?


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Dreifaltigkeitssonntag

Wenn Sie ein Mensch fragen sollte, woran wir Christen eigentlich glauben, dann können Sie nichts falsch machen, wenn Sie so antworten: „Ich glaube an Gott, den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist.“ Das ist das eigentlich Christliche unseres Glaubens. Das „Specificum Christianum“: Die Göttliche Dreifaltigkeit. Wir feiern sie heute –eine Woche nach Pfingsten- am Dreifaltigkeitssonntag. Eine willkommene Einladung, das Wesen Gottes näher zu betrachten.


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Pfingsten - oder: wissen was man will

Du musst nur wollen! Wo kein Wille, da ist auch kein Weg. Wenn du aber wirklich willst, dann hast du alle Möglichkeiten, es auch zu schaffen. Nicht nur Eltern und Erzieher können ein Lied davon singen, wie wichtig die richtige Motivation, der feste Willen und innere Begeisterung sind: in der Schule, im Beruf, beim Sport. Was allein schon der gute Wille zustande bringt im Miteinander von Mensch zu Mensch. Und auch im Glauben muss man wissen, was man will. Des Menschen Wille ist schließlich sein Himmelreich!


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Wofür Jesus gebetet hat...

Das Leben ist voller Vielfalt! Abwechslungsreich und bunt. Das hat was! Das ist verführerisch! Alles Mögliche möglich zu machen, auszuprobieren, mal dies, mal jenes zu versuchen…
Die Vielfalt des Lebens…
 

Vigil - Weltjugendtag in Köln

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Christen erkennen...

Ein guter Lehrer ist fachlich kompetent und pädagogisch befähigt. Ein guter Fußballer im Sturm ist passgenau im Zusammenspiel und treffsicher im Abschuss. Ein guter Christ? Woran erkennt man eigentlich einen guten Christen? Erkennt man uns als Christen draußen in der Welt?
Woran erkennt man einen Christen?


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Ostern ist immer ein Anfang

Was glauben die Menschen draußen eigentlich noch? Und woran? Oder glaubt der sogenannte „moderne“ Mensch nicht irgendwie alles und am Ende doch nichts…?
Ein bisschen Engel und ein bisschen Geister. Ein bisschen Sterne und ein bisschen Steine… Aber in jedem Fall: Es muss zu mir passen.


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Karfreitag

„Tut dies zu meinem Gedächtnis.“ Das war und ist die bleibende Einladung des
Gründonnerstags, und zugleich eine heilige Pflicht, das Gedächtnis der Liebe –seine Liebelebendig
zu halten. Und in der Kommunion zu bleiben – in der Gemeinschaft mit Jesus und
untereinander.


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Das Österliche Geheimnis – das Triduum Paschale

Die Sehnsucht des Menschen?
An diesen drei Tagen wird sie spürbar.
Es ist wichtig, dass wir die Sehsucht kennen. Denn in der Größe der Sehnsucht liegt die
Größe des Menschen…
Worin aber besteht die Sehnsucht des Menschen?
Zunächst gewiss in der Sehnsucht nach Nähe und Geborgenheit: Die Sehnsucht nach Liebe.
Heute am Gründonnerstag kommen wir dieser Sehsucht besonders nahe. „Liebt einander, so
wie ich euch geliebt habe!“


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Download: Gedanken von Pfarrer Ulrich Lindl.

Gedanken zum 5. Fastensonntag - Beichte befreit

Bist du aufgeregt?
Überall ist der Mensch aufgeregt, wenn es um was geht…
Beim Fußball… da geht´s oft um wichtige Punkte…
Bei einer Prüfung, da geht´s um den nötigen Erfolg…
Und auch vor einer Eheschließung frage ich des Öfteren: „Sind Sie aufgeregt?“ Gegähnt hat
da noch niemand. Schließlich vertrauen sich zwei Menschen an für ein ganzes Leben!
Eine riesengroße Aufregung haben wir gerade im Evangelium miterlebt. Kein Wunder, da
wurde auch eine Steinigung in letzter Minute verhindert. Da ging´s buchstäblich ums Leben.
Und: es ging um göttliche Vergebung…


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Eine Frage der Gerechigkeit

Fangen wir jetzt nicht an bei Gnade und Barmherzigkeit. Das tun wir oft genug in der Kirche. Und wie oft sind wir auch darauf angewiesen: auf Gottes Gnade und Barmherzigkeit!
Aber es gibt auch Recht und Gerechtigkeit. Und die werden heute zunächst einmal gefordert. Vom Propheten Amos. Im Namen Gottes. 2700 Jahre ist es her. Mutig hat er die Missstände seiner Zeit angeprangert. Und eines gefordert Recht und Gerechtigkeit. Im Namen Gottes! „Das Recht ströme wie Wasser, die Gerechtigkeit wie ein nie versiegender Bach.“ Genau das ist das Anliegen von Misereor heute!
 


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Versuchungen haben es in sich

Eines muss man Versuchungen schon lassen, sie haben es in sich! Sie decken oft schonungslos auf, wer wir sind und worum es uns geht. Versuchungen kennen eines besonders gut: unsere Schwächen. Schon allein deshalb lohnt es sich, auf Versuchungen gut zu achten: Sie zeigen uns, worum es uns geht oder besser gesagt: was uns fehlt – was wir suchen. Das weiß die Versuchung ganz genau. Aber gerade darin liegt auch ihre Gefahr: Versuchungen bringen uns nicht an unser Ziel, sondern bringen so manches schon eher zum Erliegen: Versuchungen „erliegt man“.


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Aschermittwoch

Feste und Fasten. Beides gehört zusammen. Und beides macht Sinn.
Die Kirche hat darum auch schon immer beides verstanden:
Vor dem Festen das Fasten und vor dem Fasten das Festen.
Daher kommt schließlich auch der Fasching. Der Fasching verdankt sich der Fastenzeit. Die Fastnacht wurde als Nacht vor dem großen Fasten überschwänglich begangen. Nicht der Fasching war also zuerst, sondern die Fastenzeit. Darum hat sich der Fasching nach der Fastenzeit zu richten. Und das tut er auch. In diesem Jahr war er deutlich kürzer. Ob es dabei ein guter Einfall der Düsseldorfer Narren war, den ausgefallenen Rosenmontagsumzug im März nachzuholen. Ich meine nein! Alles zu seiner Zeit!
 


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Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Darum haben Menschen immer wieder versucht, sich ein Bild zu machen- gerade dann, wenn sich ein Sachverhalt etwas komplizierter darstellte.
Auch das Große des Lebens wurde immer wieder in einem Bild gefasst. Der Weg ist zu einem Bild des Lebens geworden. Das Leben als Weg – der Lebens-Weg. Zwei Lebenskreise verbinden sich, ein ich und ein Du wachsen zusammen zu einem gemeinsamen „Wir“ – ein Bild für die Ehe.
 


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Wein statt Wasser...

Hieronymus hat sich nach Betlehem zurückgezogen. In der Einsamkeit einer Höhle in nächster Nähe zur Geburtsgrotte macht er sich daran, im Auftrag Papst Damasus I die Bibel zu übersetzen – ins Lateinische. Der große Exeget hat sich dafür in die Einsamkeit jenes Ortes zurückgezogen, wo das Wort Fleisch geworden ist. Und die Vulgata entstand. -Die beste Übersetzung des Wortes Gottes ist und bleibt seit Christi Geburt freilich das Fleisch.-

Gedanken von Pfarrer Ulrich Lindl.


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Download: 20.01.2016_wein_statt_wasser.pdf

Gott sieht manches anders…

Wenn wir einmal versuchten, die Welt mit den Augen Gottes in den Blick zu nehmen, sieht manches gleich ganz anders aus:
Zunächst gibt es für Gott nur eine Welt und die eine Welt ist Seine Welt.
Die Eigentumsverhältnisse sind damit klar geregelt. Die Welt gehört nicht uns. Wir Menschen sind allesamt Nutznießer. Das sollte uns bescheiden machen im Zugriff auf irdische Güter.
Und diese eine Welt hat Gott der einen Menschheit anvertraut. Allen Menschen zu gleichen Teilen. Es ist den Menschen in den Sinn gekommen, die eine Welt aufzuteilen. Bis hin zu einer Dritten Welt. Dabei steht uns nicht einmal eine zweite zur Verfügung. Wenn heute die große Ungerechtigkeit auf der Welt beklagt wird, dann gewiss zu Recht. Wir lassen da Gott aus dem Spiel.

Damaskus, Taufe des Herrn 2016

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Download: ich_war_fremd_und_obdachlos.pdf

Der Lieblingswortschatz Gottes

Wieviel ist ein Wort noch wert? Gemessen an all den vielen Worten, die wir tagtäglich hören, oftmals über uns ergehen lassen. Man kann geradezu von einer Inflation der Worte sprechen… Manchmal drängt sich der Verdacht auf, es werden immer mehr Worte gemacht, nur um immer weniger zu sagen.
Und wie viele Worte bleiben am Ende übrig? Wie wenige wirken am Abend noch nach?

Gedanken von Pfarrer Ulrich Lindl.
 


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Glücksbringer – oder: 10 Tipps fürs neue Jahr

Haben sie auch ein Schweinchen geschenkt bekommen? Ein Kleeblatt, einen Schornsteinfeger oder gleich alles drei auf einmal? Glücksbringer zu Silvester. Geschmackssache. Aber eine Frage wert: Bin ich eigentlich glücklich?


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Download: Glücksbringer oder 10 Tipps fürs neue Jahr

Weihnachten – oder: Gott steckt in unserer Haut

Kann man Weihnacht eigentlich verbieten?
Dem Sultan von Brunei scheint keine andere Wahl zu bleiben. Die Menschen wollen Weihnachten feiern. Aber Sultan will das nicht. In seinem kleinen islamischen Reich ist nun mal kein Platz für einen Christbaum. Aber ob man Weihnachten so einfach verbieten kann? „Daheim in Damaskus“ erinnert sich eine syrische Frau, „hatten wir einen großen Christbaum, mitten in der Stadt. Und wir Christen haben unsere muslimischen Freunde eingeladen und gemeinsam Weihnachten gefeiert.“ Was Weinachten nicht alles möglich macht!
 


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Download: 25.12.2015_weihnachten.pdf

Der Mensch ist kein Uhu, und Eulen sind wir auch nicht.

Der Mensch ist kein Uhu, und Eulen sind wir auch nicht.
Woran man das erkennen kann? Ganz einfach: am Kopf. Während eine Eule auch nach hinten schauen kann, sind wir Menschen anders gebaut. Wir schauen nach vorn, denken voraus, schreiten voran…
Fortschritt ist nicht schlecht. Wer will schon den Rückschritt. Und Vordenker brauchen wir auch. Aber dennoch sollten wir auch die andere Richtung nicht vergessen. Die mit der Vorsilbe „nach“ beginnt.
 


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Download: 13.12.2015_der_mensch_inst_kein_uhu.pdf

Hauptsache gesund?

Hauptsache: Gesund!
Was ist das wichtigste: genau: Hauptsache gesund. Das lassen sich die Deutschen auch eine ganze Menge kosten. Gesundheit ist uns viel wert. Nicht schlecht. Was tun sie für Ihre Gesundheit? Wo gehen Sie hin, wenn Sie gesund bleiben oder wieder gesund werden möchten? Haben Sie einen Arzt des Vertrauens? Gut, Hauptsache gesund! Oder gibt es da vielleicht doch noch mehr?
 


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Download: 06.12.2015_hauptsache_gesund.pdf

Advent, Advent

Ein Evangelium zum ersten Advent stellen wir uns anders vor! Dabei hat alles so stimmungsvoll angefangen: Der Adventkranz wurde gesegnet. Und dann mit dem altvertrauten Lied der 1. Advent angesagt.
Es soll besinnlich werden, ein wenig gemütlich, manche machen es sich etwas kuschelig, denn draußen wird´s kalt.
Alles könnte so schön sein, wie immer…Und dann ausgerechnet dieses Evangelium.
Was für ein Auftakt! Was für eine Ansage! Statt vorweihnachtlicher Behaglichkeit, Endzeitstimmung macht sich da breit.
Spätestens hier müssen wir uns klar machen, was Advent eigentlich heißt. Jeder redet vom Advent. Aber was heißt eigentlich „Advent“? Advent heißt nicht Glühwein und Plätzchen… Advent heißt: Ankunft. Damit ist eine innere Haltung angesagt: Warten, warten und noch einmal warten.
 


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Download: 29.11.2015_advent_advent.pdf

Ehre sei Gott in der Höhe und Friede den Menschen seiner Gnade…

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: In jenen Tagen, nach der großen Not, wird sich die Sonne verfinstern, und der Mond wird nicht mehr scheinen; die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte des Himmels werden erschüttert werden. Dann wird man den Menschensohn mit großer Macht und Herrlichkeit auf den Wolken kommen sehen. Und er wird die Engel aussenden und die von ihm Auserwählten aus allen vier Windrichtungen zusammenführen, vom Ende der Erde bis zum Ende des Himmels. (Mk 13, 24-26)

Stadttor in Jerusalem

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Download: Gedanken zum Volkstrauertag von Pfarrer Ulrich Lindl

Allerheiligen - A bisserl was geht immer

Gedanken zum Hochfest Allerheiligen von Pfarrer Ulrich Lindl
A bisserl was geht immer?
Was hab ich eigentlich noch vor? Man kann sich die Frage stellen jeden Tag, heraus kommt meist Alltägliches: was muss ich einkaufen, welche Termine stehen im Kalender, was schau ich an im Fernsehen? Alltägliche Alltagsfragen. Manchmal stellt man aber doch weitergehende Fragen. Wenn wir einmal innehalten und aufs Große und Ganze unseres Lebens blicken. Etwa an „runden“ Geburtstagen. Wie viel Zeit – Lebenszeit- bleibt mir noch? Was kommt noch? Was geht noch?
 


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„Bleiben Sie engagiert!“

Wort der deutschen Bischöfe zur Hilfe für die Flüchtlinge

Krieg und Gewalt haben die Zahl der Flüchtlinge und Asylsuchenden in ungeahnte Höhen getrieben. Besonders die Bürgerkriege in Syrien und im Irak, aber auch Schreckensregime und Verfolgung in Afrika entwurzeln Millionen Menschen. Sie
suchen Schutz in den Nachbarländern oder machen sich auf den gefahrvollen Weg nach Europa. Hunderttausende hoffen, in unserem Land Zuflucht zu finden.
 


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Staunen und fragen! oder: Wer denkt, der dankt!

Ein Gedanke zum Ernte-Dank-Sonntag von Pfr. Ulrich Lindl

„Was, wieso, warum? - Wer nicht fragt, bleibt dumm!“ Irgendwie hat die Sesamstraße schon Recht. Und das Fragen kann man von Kindern bestens lernen: Fragen und immer wieder Fragen zu stellen. Kinder wollen´s wissen. Vielleicht hat Jesus auch darum uns Erwachsene angehalten, wie Kinder zu werden, denn ihnen gehört das Himmelreich! Erwachsene haben da oft schon weniger Fragen, manche sind sich selbst schon zur Antwort geworden. Schade. Irgendwie bringen uns Fragen doch weiter. Und der schönste Grund Fragen zu stellen ist das Staunen. Auch das können Kinder noch aus ganzem Herzen: staunen. Ein einfacher Spaziergang kann da zu einer wahren Entdeckungsreise werden!
 


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Es muss nicht alles ein Geschäft sein!

Ein Zwischenruf von Pfarrer Ulrich Lindl

Was ist der schlimmste Schadstoff? Die Gier! Der aktuelle Beweis dafür ist besonders paradox: Möglichst schadstoffarm sollten die Autos sein. Und darum wurden die Abgaswerte vorsätzlich gefälscht: Um die Absatzzahlen an Fahrzeugen weiter zu erhöhen und nicht nur Europas sondern endlich der weltweit größte Autobauer zu werden.
Dieser Betrug offenbart ein Maß an krimineller Energie, an mutwilliger Täuschung und bewusster Irreführung von Behörden und Verbrauchern, der in der deutschen Wirtschaftsgeschichte seines Gleichen sucht.
Und wir spüren alle, wie schädlich der Schadstoff Gier ist. Und was das Schlimmste an diesem Schadstoff ist, die Gier einiger Weniger schadet immer Vielen. Schon jetzt müssen die Kommunen an den VW Standorten -wie etwa Braunschweig- mit Millionen Steuerausfällen rechnen.
Gier frisst Hirn und am Ende die Seele auf. Darum ist die Gier schädlich. Aber das ist kein Problem allein von VW, es handelt sich um ein globales Problem. Dies hat viel zu tun mit den gewaltigen Flüchtlingsströmen von über 60 Millionen Menschen weltweit.
 

Ist alles ein Geschäft?

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Alles im Griff?

Gedanken für die Woche von Pfarrer Ulrich Lindl

Alles im Griff auf dem sinkenden Schiff? Diese scheinbar flapsige Frage hat längst eine Antwort erhalten und die ist schrecklich. 23000 Glockenschläge haben sie verkündet. Jeder Glockenschlag für einen Flüchtling, der seit dem Jahr 2000 im Mittelmeer ertrunken ist. Unbemerkt von der Welt. Doch Gott hat es gesehen! Jeder Glockenschlag hat Gott ins Herz getroffen. Wie oft wurde Gott seither getroffen? Flüchtlinge sind -bei Gott!- Menschen.


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Download: Alles im Griff? - von Pf. Dr. Ulrich Lindl

„Lourdes tut gut“

Gedanken von der Pilgerreise der Diözese Augsburg nach Lourdes von Pfarrer Ulrich Lindl

Lourdes tut so gut…! Das ist doch bemerkenswert. Nirgendwo sonst begegnen wir so vielen Kranken. Aber nirgendwo sonst begegnen wir der Krankheit auch so anders. Irgendwie hat Krankheit in Lourdes weniger Macht. Und da ist viel an Rücksichtnahme, an Fürsorge, an Hilfe und an Gebet. In Lourdes haben die Kranken Vorfahrt.

Die nächste Diözesanpilgerreise nach Lourdes steht schon fest: 1.-5. September 2016. (Infos bei der Pilgerstelle der Diözese Augsburg pilgerstelle@bistum-augsburg.de)


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Download: Lourdes tut gut - von Pf. Dr. Ulrich Lindl

Hast du dir auch die Hände gewaschen?!

Gedanken für die Woche - von Pfr. Ulrich Lindl
Zeig mal her! Hast du dir vor dem Essen auch die Hände gewaschen? Da hat man nun über Jahre erfolgreich versucht, den Kinder das Händewaschen vor dem Essen beizubringen und dann das: Die Jünger Jesu, wohlgemerkt erwachsene Menschen, essen einfach, ohne sich die Finger gewaschen zu haben. Das, was wohlerziehende Eltern stutzig macht, bringt die Pharisäer auf die Palme. Denn für sie geht es dabei nicht um eine Frage von Hygiene, sondern um Reinheit. Es geht um jahrhundertealte religiöse Vorschriften, die man bei Gott nicht einfach über Bord werfen kann. Immer dieser Jesus! Da waren doch die 613 Gebote und Verbote, die wie ein Schutzwall um die 10 Gebote errichtet worden sind. In unzähligen Reinigungs- und Speisevorschriften war fein säuberlich geregelt, dass der fromme Jude rein, gewissermaßen zu einem Tempel Gottes werden kann. Was allein beachtet werden muss, wenn man koscher leben will, davon können fromme Juden ein Lied singen. Und so mancher von uns mag den Kopf schütteln.


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Download: 22. Sonntag im Jahreskreis - Predigt von Pf. Dr. Ulrich Lindl

Smombie - Gedanken für die Woche von Pfr. Ulrich Lindl

Smombie sind Menschen die eines tun, immer in ihr Smartphone starren, ohne dabei auch nur ein Wort zu verlieren vergessen sie dabei ganz ihre Umwelt. Smombi ist eines der Jugendwörter des Jahres und irgendwie auch ein Zeichen der Zeit. Warum soll ich denn reden, wenn ich auch posten kann…?

Das Wort ist Fleisch geworden

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Download: 21. Sonntag im Jahreskreis - Predigt von Pf. Dr. Ulrich Lindl

(Zu) schnell unterwegs? Predigt Pf. Dr. Ulrich Lindl

Wie schnell sind Sie eigentlich unterwegs? Gehören Sie auch zur schnellen Truppe? Dann können sie bestimmt gut mithalten. Schließlich ist unser Leben in den letzten Jahren immer schneller geworden. Schnelllebiger auch die Zeit, in der wir leben. Und immer häufiger der Blick auf die Uhr. Und die Zeit läuft. „Ihr habt die Uhren, wir haben die Zeit.“ sagt man auf Haiti, etwas mitleidsvoll mit uns so hoch entwickelten Menschen.


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Was haben wir nicht nötig?

Wir haben es nicht nötig, uns als Christen in den Medien ständig in Frage stellen und dabei oftmals belächeln zu lassen. Nicht von Talkmastern und Moderatorinnen und nicht von einem wie auch immer zusammengesetzten Publikum. Wer da nicht alles meint mitreden zu können. So mancher mischt sich mit einem Elan in Angelegenheiten der Kirche ein, ob wohl er/ sie schon lange nicht mehr in der Kirche ist. Warum eigentlich noch so viel "Interesse"? Im Übrigen scheint in so mancher Talkshow schon vorab ausgemacht, wer wofür wieviel Applaus erhält. Freilich, die Kirche Jesu Christi war und ist nicht vom Applaus der Massen abhängig. Andernorts sind Christen bereit für ihren Glauben zu sterben... Das hat seit den Märtyrern durch all die Jahrhunderte gute Tradition. Und gerade in Zeiten der Verfolgung ist Glaube gewachsen. Bemerkenswert! Christsein hat auch sonst nichts mit Erfolg und auch nichts mit Modeerscheinungen zu tun. Schon eher mit dem Kreuz. Christsein trägt durch. Apropos Applaus: Von dem weisen Sokrates wird berichtet, dass er den Applaus der Menge nach einer seiner Rede mit der verwunderten Frage quittiert hat: „Warum applaudieren die Menschen, habe ich etwa etwas Falsches gesagt?" Wir wissen doch alle, dass es nicht darauf ankommt, den Menschen nach dem Mund zu reden, sondern dass es allein darauf ankommt zu sagen, worauf es ankommt. Nur Mut!


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Gedanken zum Heiligen Christophorus von Pfarrer Ulrich Lindl

Christophorus ist ebenso bekannt wie verehrt. Gesichert ist seine Existenz: er lebte zu Beginn bis Mitte des 2. Jahrhunderts. Und sein Tod: als Blutzeuge, als Märtyrer für Christus. Den hatte er nämlich auf wunderbare Weise gesucht und noch wunderbarer gefunden. Hier beginnt auch schon die Legende und ihr wunderschöner, wahrer Kern:
Christophorus ist aller Wahrscheinlichkeit nach im Osten geboren und aufgewachsen.


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Wissen Sie eigentlich noch...

Wissen Sie eigentlich noch, was wir an diesem Sonntag im Evangelium gehört haben? Hand aufs Herz. Oft vergessen wir es ziemlich schnell und sind wieder bei dem, was uns sonst die Woche lang umtreibt. Kein Vorwurf. Manchmal muss ich mich selbst im wahrsten Sinn des Wortes "besinnen". Eigentlich schade, denn das Evangelium ist nicht weniger als das "Wort für die Woche" von Jesus Christus für uns Christen.
Manchmal liegt es ja schon daran, dass wir es schon so oft gehört haben, dass wir es "bald auswendig kennen". Aber genau darum geht es nicht, dass wir das Evangelium kennen. Das Evangelium will gelebt werden.
 


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Was sind das eigentlich für Menschen…?

Gedanken zum Hochfest des Hl. Ulrich am 4. Juli von Pfr. Ulrich Lindl

Was sind das eigentlich für Menschen – Heilige? Die erste Antwort darauf ergibt sich aus der Frage: Heilige sind Menschen.
Heilige fallen also nicht vom Himmel. Sie fangen –wie alle Menschen- klein an. Da macht auch der Heilige Ulrich keine Ausnahme. Kaum zu glauben, dass dieser wahrhaft große Heilige am Anfang gar nicht gedeihen wollte. Er war so kränklich, dass seine Eltern um sein Leben bangten. Auf den Rat eines durchreisenden Geistlichen wurde das Kind entwöhnt und seine Ernährung umgestellt. Daraufhin entwickelt der kleine Ulrich sich prächtig. Und schnell stellt sich heraus, der ist unglaublich begabt. Wo schicken wir ihn nur auf die Schule? 210 km weit weg in die Benediktinerabtei zu St. Gallen, das beste Bildungszentrum seiner Zeit. Aber für ein 10 jähriges Kind ein harter Einschnitt. So weit weg von zu Hause. Heilige sind zuerst einmal Menschen…


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Petrus und Paulus – oder: Gegensätze ziehen sich an

Gedanken von Pfarrer Ulrich Lindl
Eigentlich ein physikalisches Gesetz. Aber zugleich auch eine Beobachtung im „richtigen“ Leben: Gegensätze ziehen sich an. Die wenigsten würden sich wohl selbst heiraten. Und wenn man Paare erlebt, die „echt gut zusammen passen“, dann oft deshalb, weil sie doch so verschieden sind. Frei nach dem Motto: „Da haben sich die Richtigen gefunden! – Du hast, was mir gerade noch gefehlt!“ So bereichert man sich gegenseitig –eine echte „Zugewinngemeinschaft“. Auch jedes „Dream team“ im Sport, jede kreative Arbeitsgruppe im Betrieb ist immer dann stark, wenn sie viele verschieden Charaktere und Fähigkeiten versammelt und für ein gemeinsames Ziel motivieren kann. „Gemeinsam sind wir unschlagbar!“

Bei den Aposteln war das ganz ähnlich. Ganz unterschiedliche Persönlichkeiten hatte Jesus da um sich versammelt. Wir hätten wohl andere Leistungsträger in unser Team geholt als Fischer und Zöllner und Zeloten… Und doch: Nach Pfingsten sind sie alle da und haben nur das eine Ziel: wir bringen die junge Kirche auf den Weg! Und das ist ihnen weiß Gott auch gelungen! Die Mittel und Wege allerdings waren da ganz unterschiedlich, wie eben die Apostel auch.

Gewiss, da ist zuerst einmal Simon „Petrus“ – der „Fels“. So dürfen wir ihn uns wohl auch vorstellen: als Fels in der Brandung. Er ist Mittelpunkt der Jerusalemer Gemeinde. Ein Judenchrist von Haus aus. Und dann ist da Paulus, gebildet, aus Tarsus, ausgestattet mit römischem Bürgerrecht. Mit der weiten Welt ist Paulus viel mehr vertraut als der Fischer aus Galiläa. Petrus aber ist und bleibt der Erstberufene. Bei allen Aufzählungen steht er an erster Stelle der Apostel genannt. Und Jesus wollte auf diesem Fels seine Kirche erbauen. (vgl. Mt 16,18)


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Gedanken zum Johannesfest von Pfarrer Ulrich Lindl

Ein Großer will kleiner werden…
„Born to grow!“ „Geboren werden, um zu wachsen!“ Ein Werbeslogan in einem Fitness-Studio. Klingt nicht schlecht. Menschen wollen wachsen. Irgendwie steckt das in unseren Genen. Aber wachsen – wohin? Jedenfalls will keiner kleiner werden. Wenigstens nicht freiwillig. Groß werden, groß rauskommen. In der Schule ganz vorn dabei sein. Der Karriereleiter möglichst weit hinauf und auf dem Siegertreppchen möglichst ganz oben stehen. Erfolg haben. Ich bewundere Menschen, die es aus eigener Kraft weit gebracht haben. Freilich hat Erfolg seinen Preis. Erfolg macht Druck. Erfolgsdruck. Und dann. Und auch das: Erfolg ist vergänglich. Nach dem Sieg kommt irgendwann die erste Niederlage. Und nach dem Erfolg irgendwann auch einmal Misserfolg. Darum bewundere ich noch mehr Menschen, die die Größe haben, zu ihren Schwächen zu stehen. Die wissen, dass es nicht nur auf die eigene Stärke ankommt. Wer nur an seine eigene Größe denkt, der denkt zu kurz.
 


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